10 Weisen, auf die ich von meiner täglichen Meditation profitiere

Mittwoch, 27. Juni 2018
 
Hallo ihr lieben Menschen da draußen,
heute möchte ich meine Erfahrungen  mit euch teilen, wie die Meditation mein Leben bereichert hat.
Ich meditiere nun seit fast vier Jahren und das möglichst jeden Tag, was mir auch an den allermeisten Tagen gelingt. Ich meditiere mal mit geführten Meditationen, mal in Stille, manchmal mit Meditationsmusik. Den Einstieg habe ich damals mit diesem 10-Wochen-Online-Kurs auf Youtube gefunden. Viele der geführten Meditationen, die ich heutzutage mache, habe ich ebenfalls von Youtube und zwar von Mojo Di. Drei davon stelle ich später ebenfalls kurz vor.
 
Tatsächlich haben sich seitdem ein paar Dinge verändert. Ich kann natürlich nicht sagen, ob diese nur durch die Meditation kamen oder nicht ebenfalls durch Themen, die mit der Meditation zusammenhängen, mit denen ich mich plötzlich befasst habe, wie zum Beispiel Achtsamkeit, oder durch sonstige Umstände in meinem Leben. Jedenfalls habe ich die regelmäßige Meditationspraxis schätzen gelernt.
 
Das ist passierte, als ich begann, jeden Tag zu meditieren:
 

1. Ich lebe ein Stück weit mehr im Moment:
Früher habe ich mein Glück immer weiter in die Zukunft verschoben. Ich habe die Zeit herunter gezählt, bis ich mit dem Abi fertig war, bis das FSJ fertig hatte, das ich danach gemacht habe. Heute weiß ich, dass genau jetzt die Zeit ist, in der ich die Gelegenheit habe, glücklich zu sein. Ich lebe heute weniger für morgen oder gestern und mehr für den Moment.
 
2. Ich bin weniger unsicher und ängstlich in sozialen Situationen:
Dieser Punkt ist wohl derjenige, der mich am meisten verblüfft hat. Ich war vor allem gegen Ende meiner Schulzeit ziemlich schüchtern und unsicher. Meiner Angst habe ich mich während meines FSJs schon vielfach stellen müssen, aber ich wurde noch mal deutlich gelassener in den ersten Wochen/Monaten, als ich begonnen hatte, zu meditieren.
 
3. Ich habe keine Schmerzen im unteren Rücken mehr:
Der dritte Punkt ist etwas Körperliches. Bevor ich meditierte, hatte ich häufig Schmerzen im unteren Rücken, aber dadurch, dass ich jeden Tag für mehrere Minuten, aufrecht zu sitzen, begonnen habe, habe ich offenbar die Muskeln dort so gut trainiert, dass ich dort überhaupt keine Schmerzen mehr habe.
Allerdings war das Sitzen am Anfang wirklich schwierig und unangenehm. Aber lasst euch gesagt sein, dass das vorbei geht.
 
4. Wenn ich jeden Tag meditiere, fühle ich  mich klarer im Kopf:
Wenn ich ein paar Tage lang nicht meditiere, merke ich, dass ich weniger fokussiert bin und das Gefühl habe, nicht so klar im Kopf zu sein. So als würde ein riesiger Wust an Gedanken nur so durch meinen Kopf schwappen.
 
5. Ich kann nun besser zuhören:
Ich kann mich besser auf Dinge, die andere sagen, konzentrieren und schweife dabei weniger in Gedanken ab. Ich bin in der Schule so oft in Gedanken abgedriftet, als etwas erklärt wurde, bei dem ich gut daran getan hätte, es mitzubekommen. Nun fällt mir zuhören so viel leichter. 
 
6. Ich nehme mir Zeit für mich und für das, was in vorgeht:
Meditation gibt mir die Möglichkeit, mir jeden Tag ein paar Minuten Zeit für mich und das, was in mir vor sich geht, zu nehmen. Eine andere Möglichkeit dafür ist es, Tagebuch zu schreiben, was mir ebenfalls sehr hilft, wenn ich es auch nicht täglich tue.
 
7. Ich habe eine positivere Einstellung und versuche, diese Positivität auch weiterzugeben:
Ich war früher oft sehr pessimistisch und bin es heute manchmal noch. Dennoch stehe ich heute vielem wesentlich positiver und offener gegenüber. Ich versuche ebenfalls, anderen gegenüber herzlich und offen zu sein. Ich möchte lieber Positivität als Negativität verbreiten.
 
8. Ich fühle mich mehr als Teil von allem:
Das klingt vielleicht ein wenig klischeehaft, aber ich fühle mich mehr mit allem verbunden. Ich habe weniger das beängstigende Gefühl, ein klitzekleines Nichts, verloren in diesem riesigen Universum, zu sein, und mehr das Gefühl, ein Teil des großen Ganzen zu sein.
 
9. Ich kann mit Visualisierungen arbeiten, um mich von anderen abzugrenzen:
Die letzten beiden Punkte beziehen sich auf zwei Visualisierungen, die mir nützen. Natürlich schöpft das nicht annähernd die Möglichkeiten aus, die es in diesem Bereich gibt. Man kann sich einen Strand vorstellen, an dem man entspannt, wenn man ein wenig Urlaub braucht oder was auch immer. Da kann jeder für sich selbst das Passende suchen und ein wenig ausprobieren :)
 
Wenn  ich unter Menschen bin, die mir unangenehm sind oder mich irgendwo unwohl fühle, nutze ich (ich sollte sie definitiv noch öfter nutzen) eine Visualisierungstechnik, die ich in diesen beiden Meditationen gelernt habe: Bei der einen stelle ich mir eine liegende goldene Acht vor, in deren einer Schlaufe ich bin und in der anderen mein Gegenüber. Bei  der anderen Meditation stelle ich mir einen goldenen Lichtball vor, der mich einhüllt und schützt.
 
 
 
10. Ich werden Kopf- oder Menstruationsschmerzen los:
Wenn ich Kopf- oder Menstruationsschmerzen habe, setze ich mich hin und mache diese geführte Meditation. Die Schmerzen verschwinden zumeist oder werden zumindest gelindert.
Ich stelle mir dabei goldenes. heilendes Licht vor, das durch meinen Scheitel (das Kronchakra) in meinen Körper gelangt und zu der Stelle, die geheilt werden soll. Und wenn ihr jetzt sagt: "Ich glaube aber nicht an Chakras." Ich glaube da auch nicht dran, aber ich kann es trotzdem als Visualisierung für mich nutzen.
 
 
 
 Meditiert ihr auch? Wenn ja: Habt ihr ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht?
 
Herzlichst♥,
eure Nicole
 
 

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