10 Streber-Tipps, um entspannter bessere Noten schreiben | Uni, Schule

Mittwoch, 15. August 2018
 
Da ich nun schon eine Weile studiere und es notenmäßig ganz gut läuft, möchte ich heute ein paar Tipps aufzählen, um möglichst stressfrei gute Noten zu schreiben, die für mich gut funktionieren. Viele davon kann man natürlich auch auf die FH, Schule, Berufsschule oder was immer ihr macht anwenden, ein paar sind vielleicht eher typisch für die Uni.
Es gibt natürlich kein Patentrezept für gute Noten und ich kann nur sagen, was für mich gut funktioniert. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass vieles davon ebenfalls für viele von euch klappt.
Wie ihr sehen werdet, haben viele Tipps gar nichts direkt mit lernen zu tun, sondern spiegeln wider, dass entspannte Prüfungsvorbereitung Kopfsache ist.
 
Vielleicht kommt euch dieser Blogpost gerade gelegen, weil ihr, wie ich, studiert und gerade mitten in der Prüfungsphase seid.
Ich erinnere mich, wie ich vor Beginn meines Studiums extra ein Buch, das "Erfolgreich studieren" hieß, gelesen habe, in der Hoffnung, ich fände darin Tipps, wie ich mir das Studium organisieren und mich gut auf Prüfungen vorbereiten kann. Leider habe ich nichts aus diesem Buch mitgenommen. Ich hätte mir damals gewünscht, ein wenig mehr Orientierungspunkte zu haben.
Oder ihr geht zur Schule und diese hat gerade wieder begonnen. Vielleicht habt ihr aber auch gerade Ferien und denkt euch: "Die Alte kann mich mal mit Lernen." In dem Fall würde ich euch nahelegen, lieber einen anderen Blogpost zu lesen oder am besten den Computer auszuschalten und hinaus in die Sonne zu gehen und den Sommer zu genießen.
 

Ökotante versucht ihre Wäsche mit Efeu zu waschen | einfachstes und kostenloses DIY-Waschmittel

Mittwoch, 8. August 2018
 
Willkommen auf Nicoles spektakulärem Hausfrauenblog, dem Blog für alle Putzfanatiker in der Midlifecrisis. Heute blogge ich darüber, wie ich meine Wäsche wasche, und nächste Woche nehme ich euch dann mit, wenn ich mein Bad putze.
 
Ich mag es gerne, meine Haushaltsprodukte oder Kosmetika durch Hausmittelchen zu ersetzen. Zum einen verwende ich ein natürliches Produkt, zum anderen spare ich Müll und eventuell sogar Geld. So verwende ich zum Putzen Wasser mit Apfelessig (aus der Mehrwegflasche - gibt es in vielen Bioläden).
Heute probiere ich etwas Neues: Meine Wäsche mit Efeu zu waschen. Efeu enthält genau so wie Rosskastanien, mit denen einige Leute waschen, Saponine. Hat aber den Vorteil, dass es ganzjährig verfügbar ist und man keinen Hochleistungsmixer, den außerhalb der Foodbloggerkreise nicht jeder besitzt, zur Herstellung benötigt. An sich gibt es noch nicht einmal einen "Herstellungsprozess", da man nur die Blätter an sich benutzt.

Vorher:

Wie man Wäsche mit Efeu wäscht:
Zunächst einmal braucht man Efeu. Dafür bin ich alte Kräuterhexe auf meinem Besen "Apfelmus" auf den Blocksberg geritten und habe es im Schein des Blutmondes auf einer geheimen Lichtung gepflückt.
Man nimmt etwa zehn große, dunkle Blätter Efeu und gibt sie in einem Wäschenetz mit in die Waschmaschine. Eventuell könnt ihr sie zuvor zerreißen - diesbezüglich habe ich Verschiedenes in Anleitungen gelesen. Bei besonders kalkhaltigem Wasser kann man in das Weichspülfach offenbar Essig geben, das werde ich allerdings nicht versuchen, da das Leitungswasser hier nicht so hart ist.
Einfacher geht es doch kaum, abgesehen von dem Flug auf den Blocksberg.
 
Da ich leider vor dem Pflücken nicht noch mal eine Anleitung gelesen habe, habe ich einen Vorrat für die nächsten Monate gepflückt, wenn das denn funktioniert. Außerdem habe ich nicht nur die großen dunklen, sondern auch kleine hellere Blätter gepflückt. Da diese aber auch Saponine enthalten, wenn auch weniger, benutze ich einfach mehr davon.
Ich werde jetzt zwei Ladungen Wäsche waschen: Zuerst wasche ich Handtücher, Geschirrtücher, Unterhosen etc. auf 60°. (Leute, wisst ihr eigentlich, wie schwierig es ist, Wörter wie "Unterhosen" zu schreiben ohne neue Körperteile zu erfinden, wenn man gerade Zehn-Finger-Schreiben lernt und ständig das S und das D verwechselt?) Danach werde ich T-Shirts, Röcke, Hosen, Bettwäsche etc. auf 30° waschen. Mal sehen, ob Efeu diese sauber bekommt. Wobei ich mich frage, wie das Ergebnis wäre, wenn das Efeu keinen Effekt hätte. Wahrscheinlich wäre Wäsche dennoch augenscheinlich sauber, wenn man sie nur mit Wasser waschen würde.

Das Ergebnis

Ist die Wäsche sauber geworden?
Ich habe den Eindruck, insgesamt ja. Es riecht nichts mehr verschwitzt oder so. Wobei mir aber auch aufgefallen ist, das auf meinen Mikrofaserabschminktüchern noch leichte dunkle Flecken sind. Mit Waschpulver waren sie komplett sauber geworden. Ansonsten hatte die Kleidung nirgendwo schlimmere Flecken. Das kann ich also nicht beurteilen.
 
Wie riecht die Wäsche?
Ich hatte zuvor unparfümiertes Waschpulver, sodass mich leicht müffelnde Wäsche nicht erschrocken hätte. Ich hätte gewusst, dass dieser Geruch beim Trocknen verfliegt. Aber zu meiner Überraschung hat die Wäsche nicht gemüffelt, sondern ziemlich frisch gerochen. Und ein wenig nach Wald, aber auf eine sehr angenehme Weise.
 
Und wie sehen die Blätter hinterher aus?
Sie sind recht durchgeweicht und ich habe den Eindruck, sie haben wirklich etwas von ihrem Inhalt abgegeben.
 
 

Fazit:

Es hat gut funktioniert und ich werde weiterhin meine Wäsche mit Efeu waschen.
 
Jetzt würde mich interessieren, ob ihr auch mit Efeu oder Kastanien wascht oder andere Hausmittelchen im Haushalt verwendet. Und was eure Erfahrungen damit sind.
 
Herzlichst
eure Nicole
 
 
Hier verlinke ich euch Utopia, wo ich die Anleitung her habe. Außerdem wird dort auf die Frage eingegangen, ob die Saponine schädlich für Fische sein könnten.

Was ich an einem Wochenende esse | vegan, vollwertig, fettarm

Sonntag, 5. August 2018
 
 
Hallo ihr lieben Menschen da draußen :-)
Heute zeige ich euch, was ich an einem Wochenende esse. Ja, beim letzten Mal hatte ich außerdem gezeigt, was ich an einem Tag mache. Da hatte ich gestern allerdings so gar keine Lust drauf und das wäre darüber hinaus relativ langweilig geworden. Ich habe gestern zuerst lange geschlafen, weil ich Freitag Abend länger unterwegs war, und danach einen Putztag eingelegt. Ich dachte, ich erzähle euch das, damit diese "Was ich an einem Tag esse und mache"-Blogposts nicht so herüber kommen, als wäre jeder Tag in meinem Leben besonders spektakulär. Nein, eigentlich ist das gelogen und ich wollte nur verheimlichen, dass ich, wie jeder andere Mensch, der Sachen im Internet veröffentlicht, jeden Abend mit meinem Superheldenumhang über die Häuserdächer fliege.
Ich habe nur gesunde Sachen gegessen. Das ist oft so, aber nicht immer. Ich gehe jetzt im Sommer ganz gerne mal in mein Lieblingseiscafé. Außerdem hole ich mir unterwegs öfters etwas zu essen, das vielleicht für unterwegs relativ gesund ist, aber nicht so gesund, wie das, was ich zu Hause essen würde. Da ich aber dieses Wochenende nicht das Haus verlassen habe, gab es nur das, was ich zu Hause esse.

10 Weisen, auf die ich von meiner täglichen Meditation profitiere

Mittwoch, 27. Juni 2018
 
Hallo ihr lieben Menschen da draußen,
heute möchte ich meine Erfahrungen  mit euch teilen, wie die Meditation mein Leben bereichert hat.
Ich meditiere nun seit fast vier Jahren und das möglichst jeden Tag, was mir auch an den allermeisten Tagen gelingt. Ich meditiere mal mit geführten Meditationen, mal in Stille, manchmal mit Meditationsmusik. Den Einstieg habe ich damals mit diesem 10-Wochen-Online-Kurs auf Youtube gefunden. Viele der geführten Meditationen, die ich heutzutage mache, habe ich ebenfalls von Youtube und zwar von Mojo Di. Drei davon stelle ich später ebenfalls kurz vor.
 
Tatsächlich haben sich seitdem ein paar Dinge verändert. Ich kann natürlich nicht sagen, ob diese nur durch die Meditation kamen oder nicht ebenfalls durch Themen, die mit der Meditation zusammenhängen, mit denen ich mich plötzlich befasst habe, wie zum Beispiel Achtsamkeit, oder durch sonstige Umstände in meinem Leben. Jedenfalls habe ich die regelmäßige Meditationspraxis schätzen gelernt.
 
Das ist passierte, als ich begann, jeden Tag zu meditieren:
 

Kleiner Nachhaltigkeitsdenkfehler

Samstag, 23. Juni 2018
 
 
Ich möchte heute kurz auf einen - meiner Meinung nach - Denkfehler im Bereich Nachhaltigkeit hinweisen, den ich manchmal bei Leuten beobachte. Ich glaube in einem meiner früheren Posts habe ich es schon mal angerissen. Und zwar geht es darum, nicht nachhaltig produzierte Gegenstände, die noch ihren Zweck erfüllen, gegen nachhaltiger produzierte auszutauschen. Also zum Beispiel seinen Rasierer aus Plastik, für den man noch Ersatzklingen hat, gegen einen Rasierhobel aus Metall auszutauschen, für den man nun andere, wenn auch plastikfreie Klingen benötigt. Ein anderes Beispiel wäre, du würdest dein konventionell produziertes T-Shirt, obwohl du es noch tragen könntest, gegen ein fair produziertes aus Biobaumwolle ersetzen.
Aber die Herstellung eines neuen Gegenstandes verbraucht Ressourcen. Obwohl das weniger sind als für den alten, ist es doch am nachhaltigsten nichts Neues zu kaufen, sondern den alten Gegenstand zu verwenden, bis er kaputt ist.
Genau so wenig macht es Sinn, sich etwas zu kaufen, was man nicht braucht, nur weil es nachhaltig ist.

Was ich an einem Tag esse und mache #1 | Yoga, veganes Essen, Wochenmarkt-Haul, Studentenleben

Sonntag, 17. Juni 2018
 
Heute gibt es das erste "Was ich an einem Tag esse und mache", welches ich im letzten Post angekündigt habe. Und zwar nehme ich euch durch letzten Freitag mit.
Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass es mir an dem Tag nicht so ging/es mir die letzten Tage nicht gut geht. Aber ich habe Freitag trotzdem einiges geschafft, zu machen.

Gedankenchaos: Wieder zurück, wie psychische Erkrankungen den Alltag beeinflussen, ...

Montag, 4. Juni 2018

Hallo allerseits :-)
Hallo ihr Lieben, die vielleicht noch hier sind.
Seit zwei Monaten habe ich mich nicht gemeldet. Ich bin mittlerweile seit ein paar Wochen aus dem Krankenhaus entlassen, aber ich wusste nicht, wie ich weiter machen sollte nach so einer langen Blogpause. Ich habe mich in der Zeit verändert und so wird sich auch mein Blog mit mir ändern. Was ich weiter machen werde, sind Posts, in denen ich meine Gedanken zu verschiedenen Themen teile. Denn das fehlt mir, meine Gedanken über ein Medium zu teilen. Vielleicht werde ich auch hin und wieder meinen Alltag teilen. Auf meinem alten Blog habe ich mal ein "Was ich an einem Tag mache und esse" gemacht und das kam wirklich gut an. Ich schau mir so was manchmal ganz gerne selbst an bei Youtubern, deren Videos ich gern schaue. Mal sehen, ob ich da auch Lust drauf habe, oder, ob mich das eher nervt.
Was mir am schwersten fällt beim Bloggen ist es, Leser zu finden. Damals, als ich meinen vorherigen Blog regelmäßig geführt habe, gab es eine Art Bloggergemeinschaft, die so heute nicht mehr zu existieren scheint. Man hat gegenseitig die Blogs gelesen und kommentiert und über die Kommentare haben Leute den Weg auf die Blogs gefunden. Heute läuft das wohl vor allem über Social Media. Ich denke, ich muss mir eh demnächst ein neuen (gebrauchtes) Handy zulegen. Dann hat das auch mal den Speicherplatz, mir Instagram zu installieren, falls das was für mich ist.
 
Worüber ich gerne öfter mal schreiben würde, ist das Thema psychische Erkrankungen/bipolare Störung. Es die Erfahrungen anderer Betroffener im Internet haben mir in den letzten Monaten viel weitergeholfen. Allein schon das Gefühl, nicht allein zu sein, sondern, dass es andere Menschen gibt, denen es ähnlich geht, hilft mir weiter, auch wenn ich das natürlich niemandem wünsche. Und vielleicht kann ich ja ebenfalls jemandem helfen mit meinen Erfahrungen oder bei Leuten, denen das Thema bisher fremd ist, etwas Bewusstsein schaffen.

Ein Lebenszeichen...

Mittwoch, 4. April 2018
 
Hallo ihr lieben Menschen da draußen,
lange habe ich mich nicht gemeldet, aber gerade steht mir der Sinn danach, diesen Blog etwas weiterzuführen. Vielleicht schaut ja dennoch jemand vorbei. Die vergangenen beiden Monate waren und sind immer noch recht turbulent. Meine Psyche macht mir leider wieder ziemlich zu schaffen.

Kleiner Nachhaltigkeitstipp: Müll vermeiden beim Schreiben

Freitag, 9. Februar 2018
Heute habe ich einen kleinen Tipp für euch, wie man Müll vermeidet, der beim Schreiben anfällt. Ich meine damit den Stift, aber selbstverständlich kann man auch beim Papier Müll sparen, indem man:
  • Recyclingpapier verwendet
  • Papier als Schmierpapier weiterbenutzt
  • Dinge digital aufschreibt
Wie gesagt, geht es heute um den Stift an sich. Wenn man sich jedes Mal, wenn der Kugelschreiber leer ist, einen neuen zulegt oder von überall Kugelschreiber mitnimmt (dass man sie geschenkt bekommt, ist natürlich schwieriger zu vermeiden), kommt mit der Zeit ziemlich viel Müll zusammen.

4 Wochen nur Fairtrade | Woche 2

Freitag, 2. Februar 2018
Montag:
 
 
 
Ich hatte mir letzte Woche Sportsocken auf Kleiderkreisel gekauft, die Montag Morgen im Briefkasten waren :)
 

Kleine Info

Montag, 29. Januar 2018
Eigentlich hätte gestern mein Blogpost zur 2. Woche nur Fairtrade erscheine sollen. Leider kam mir das Leben dazwischen und ich bin gerade anderweitig beschäftigt. Daher werde ich das Fairtrade-Selbstexperiment erst später zu Ende bringen. Den Blogpost zur letzten Woche schreibe ich in den nächsten Tagen noch zuende. Generell wird es hier erst mal etwas ruhiger und nicht mehr ganz so viele Posts geben.
Ihr braucht euch aber keine Sorgen machen. Es ist alles in Ordnung :)

Nachhaltig leben - in welche Richtung soll es 2018 gehen?

Donnerstag, 25. Januar 2018
Heute möchte ich euch erzählen, in welche Richtung sich mein bewusster und nachhaltiger Konsum im Jahr 2018 entwickeln soll. Bei dieser Gelegenheit nehme ich an der Blogparade zum Thema Nachhaltigkeitsvorsätze 2018 von Ecomonkey.de teil.
 
Für mich ist mein nachhaltiges Leben nicht etwas, womit ich von einem Tag auf den anderen angefangen habe und es direkt perfektionieren konnte, sondern eine Entwicklung. Im Grunde habe ich in den letzten acht Jahren, seit ich vegan lebe, immer wieder meinen Lebensstil so verändert, dass er ein Stückchen nachhaltiger war.
 

 
Welche ist die Richtung, in die sich mein nachhaltiges Leben im Jahr 2018 entwickeln soll?


Von der Natur lernen

Mittwoch, 24. Januar 2018
Ich mache gerne Waldspaziergänge. Der Wald bringt mich zur Ruhe. Im Wald kann ich einfach sein. So wie ich ebenfalls den Eindruck habe, dass der Wald einfach nur ist. Die Bäume stehen dort in tiefstem Frieden und das ist es, was mich beruhigt: dieser Frieden, den der Wald vermittelt. Dort braucht man nicht grübeln. Dort braucht man keinen Streit. Dort kann man einfach sein.
Im Wald gibt es kein Richtig und Falsch, kein Gut und Schlecht oder gar Gut und Böse. Bäume urteilen nicht. Sie stehen nur da, während ihre Blätter im Wind rascheln. Dort darf man sein, wie man ist. Egal, wie man ist.
 

4 Wochen nur Fairtrade | Woche 1

Montag, 22. Januar 2018
 
Hallo ihr lieben Menschen da draußen :)
Ich zeige euch nun, was ich in meiner ersten Woche nur fairtrade gekauft habe und wie gut ich den Vorsatz umsetzen konnte. Ich war diese Woche für meine Verhältnisse ziemlich oft einkaufen.
Ihr könnt dabei ebenfalls sehen, was ich so in einer Woche esse, wobei auf jeden Fall ein paar Gemüsesorten bis zum nächsten Wocheneinkauf noch nicht aufgebraucht sind und mein Kühlschrank am Montag nicht komplett leer war, und, wie das Müllvermeiden läuft. Wenn Sachen unverpackt auf den Bildern sind, hatte ich sie nämlich in meinen eigenen Beuteln.
 
Montag:

Resteküche und Rezeptidee: Eintopf in Orange-Rot | Vegan, vollwertig, fettarm

Freitag, 19. Januar 2018
Heute gibt es wieder ein kleines Rezept. Es ist ein ziemlich bunt zusammen gewürfelter Eintopf in einer interessanten Farbe, den ich in ähnlicher Weise bisher zwei mal gekocht habe. Da so viele verschiedene Zutaten hinein kommen, ergibt er mehrere Töpfe voll, sodass ich entweder die nächsten Tage davon essen konnte, oder sogar noch zwei Portionen eingefroren habe.
Die orange-rote Farbe rührt daher, dass er sowohl rote Beete, als auch Hokkaido enthält.
Eigentlich ist er beim ersten Mal daraus entstanden, dass ich einen Tag später zu meinen Eltern gefahren bin. Da ich noch Suppengemüse und einige andere Sachen im Kühlschrank hatte, habe alles klein geschnippelt und in gesalzenem Wasser gekocht. Ich finde, Eintopf ist ein wunderbares Resteessen, so weit man nur Suppengemüse da hat.
Da er mir so gut geschmeckt hat, habe ich ihn letzte Woche in leicht abgewandelter Form noch einmal gekocht.
 
 
Für etwa drei Töpfe:
(nach Gefühl, kann natürlich auch beliebig abgewandelt werden)

Selbstexperiment: 4 Wochen nur fairtrade (bzw. regional)

Montag, 15. Januar 2018
Hallo ihr lieben Menschen da draußen,
ich wünsche euch zunächst allen ein frohes neues Jahr. In diesem Jahr möchte ich meinen Blog etwas weiter ausbauen, denke ich. Ich schäume zumindest nur so über vor Ideen, die in die Tat umgesetzt werden wollen. Auf ein Instagram-Profil, auf dem ich meinen nachhaltigen Lebensstil teile, hätte ich Lust und auf allerlei Blogposts. Ein wenig träume ich davon, auf Wordpress umzuziehen, aber das muss zunächst noch warten.
 
Heute möchte ich euch von einem kleinen Selbstexperiment erzählen, das ich in den nächsten vier Wochen auf meinem Blog dokumentieren möchte. Es ist quasi "bewusster Konsum für Fortgeschrittene". Ich kenne niemanden, der das macht. Aber falls jemand von euch einen entsprechenden Blogger, Youtuber etc. kennt, könnt ihr mir ihn oder sie gerne empfehlen :)
 
 
Mir sind bei meinem Konsum zwei Dinge wichtig:
1. dass es keinem anderen fühlenden Wesen schadet
2. dass es möglichst wenig der Umwelt schadet (wobei das wieder zu 1. führt)
Heute geht es um ersteres. Bei Tieren konnte ich das bisher relativ einfach und weitestgehend gut umsetzen, indem ich vegan lebe. Bei Menschen ist es dagegen verdammt schwer. Aber ich möchte es versuchen oder treffender: mehr versuchen als vorher.

Wenn man der Mensch, der man gerne wäre, noch nicht ist oder nicht sein kann | Wunschselbst, Alltag, Depression

Sonntag, 14. Januar 2018
 
Was mich seit längerem belastet, ist das Thema, durch die Depression nicht der Mensch sein zu können, der ich gerne wäre.
Wie wäre ich gerne? Ich wäre gerne voller Liebe und Positivität und hätte für jeden ein offenes Ohr und ein gutes Wort. Ich würde gerne Herzlichkeit und Offenheit ausstrahlen. Ich würde gerne morgens aufstehen, an meinem Studium arbeiten, eine saubere und aufgeräumte minimalistische Wohnung und ein aufgeräumtes Leben haben. Aber ich möchte viel Raum haben und nicht bis in die letzte Minute durchgeplant sein, sodass ich spontan sein kann. Ich würde gerne gesund essen und regelmäßig zum Sport gehen. Ich würde gerne mit meinen Freunden lachen und gemütlich zusammen sitzen und sich interessante Dinge aus dem jeweiligen Alltag erzählen können.
Schon, wenn ich das alles aufschreibe, fühle ich mich unwohl dabei. So als wäre diese Vorstellung nicht meine Vision eines Lebens, auf das ich hinarbeiten will, sondern ein Druckmittel gegen mich selbst.